Wie alles begann... 

 

Es fing alles an mit dem Tag als wir unsere Amka von der Erdbeerkoppel, genannt "Tapsi" zum ersten Mal sahen. Es sollte eigentlich nur ein harmloser Besuch bei Bekannten werden, um uns einmal die Welpen anzusehen, doch wie so oft im Leben, blieb es nicht dabei. Die kleinen, erst wenige Tage alten Welpen, hatten es uns sofort angetan. Schnell wurde noch am selben Tag im Familienrat entschieden, dass wir eine der Hündinnen nehmen würden, und so kam es, dass nach acht, uns Kindern unendlich lang erschienen Wochen, Tapsi bei uns einzog.

 

Tapsi hatte gleich unser Herz im Sturm erobert und hat sich schnell zu einer hübschen Hündin entwickelt.  Auch wenn der Bart vielleicht etwas knapp war, so hatte sie doch ein tolles Haarkleid, war sehr kinderlieb und unendlich jagdbegeistert.  Als Tapsi dann vier Jahre alt war , hatte ich, damals 15 Jahre, meine Eltern so lange mit dem Züchten in den Ohren gelegen, dass sie schließlich nachgaben. Unsere Zucht begann...

 

Benja kam dazu

Mit 16 Jahren machte ich meinen Jugendjagdschein und durfte mir, natürlich unter dem fachkundigem Blick meines Vaters, eine Hündin aus Tapsi`s zweitem Wurf aussuchen. So kam Benja zu uns. Benja, war eine unheimlich liebe Hündin und mit ebensolcher Jagdpassion gesegnet wie ihre Mutter Tapsi. Ich habe sie zusammen mit meinem Vater ausgebildet und kaum zog man grüne Kleidung an, stand Benja als erste an der Tür.

 

Da wir uns bei Tapsi nach ihrem dritten Wurf, einem Kaiserschnitt, entschieden hatten sie aufgrund ihres Alters zu kastrieren, fingen wir an mit Benja zu züchten. Sie brachte über die Jahre viele gesunde Welpen zur Welt, die alle ein schönes zu Hause bekommen haben.

 

Hummel machte das Trio komplett

Da Tapsi nicht jünger wurde, inzwischen war sie über 12, entschieden wir uns eine weitere Hündin aus einem Wurf zu behalten. Benja sollte nicht alleine zurückbleiben, wenn Tapsi irgendwann gehen würde. Wir behielten die frechste und kleinste Hündin aus dem Wurf mit Asterix von der Wallreckte und Inka vom Süderholz, genannt "Hummel" machte ihrem Namen schnell alle Ehre. Einen derartigen Wirbelwind hatten wir zuvor noch nicht im Haus gehabt und sie bringt uns heute noch gut auf Trab.

 

Unser Trio. Von links: Benja, Tapsi und Hummel

 

 

Hummel hat sich zu einer sehr schönen Hündin entwickelt.

 

Leider sollte das Glück jedoch nicht immer so bei uns bleiben. Im Jahr 2011 verhielt sich Benja plötzlich beim abendlichen Rauslassen komisch und der Tierarzt stellte bei ihr eine Milzverdrehung fest. Benja wurde zwar sofort operiert, doch es half leider alles nichts. Nach knapp zwei, für uns alle sehr qualvollen Wochen mit Bluttransfusionen, Aufbauspitzen und allen nur erdenklichen Bemühungen, mussten wir unsere kleine Maus leider einschläfern lassen. Mit nur 10 Jahren ging Benja von uns...

 

Ein Jahr später nur verschwand dann beim abendlichen Grillen unsere Tapsi vom Grundstück.  Tapsi hatte zu dem Zeitpunkt doch schon ordentlich altersbedingt abgebaut und war etwas dement. Wir haben sie den ganzen Abend und auch noch den nächsten Tag gesucht. Einmal soll sie ca. 2 km von uns entfernt gesehen worden sein. Aber wir haben sie leider nie mehr wieder gesehen. Auch die Polizei und die umliegenden Tierheime konnten uns nicht helfen. Tapsi war und blieb verschwunden... Sie wurde stolze 16 1/2 Jahre alt.

 

Lotta hält Einzug

Unsere Hummel war nun ganz alleine und man merkte es ihr an, dass ihr jemand zum Spielen fehlte. Es war im Haus viel zu ruhig geworden und so entschieden wir uns aus Hummels nächstem Wurf einen Welpen zu behalten. Unsere kleine Lotta.... Lotta ist nun 1 1/2 Jahre alt und bei der nächsten Läufigkeit werden wir sie das erste Mal belegen lassen (siehe Rubrik "Würfe/Wurfplanung).

 

 

Lotta mit knapp vier Monaten

 

 

Queeny erweitert die Meute

Lange haben wir mit uns gerungen, ob wir unser Rudel erweitern sollen. Der ausschlaggebende Punkt war schließlich, dass unser Hummelchen 2016 in "Rente" gehen wird und wir daher neben Lotta gerne dann noch eine zweite Zuchthündin haben wollten. Gesagt getan, so hatten wir die Qual der Wahl und haben uns schließlich für die kleine freche Queeny entschieden. Queeny steckt zur Zeit gerade in ihrer jagdlichen Ausbildung und wird, wenn alles klappt, in diesem Herbst noch ihre ersten Jagdprüfungen ablegen.

 

 

Queeny vom Süderholz mit 7 Monaten

 

 

Deutscher Teckelklub 1888 e.V.